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Saisonabschlussfahrt 17./18. September 2016

Der Tag begann schon mit einer lebhaften Diskussion. Die einen meinten, der Vorstand hat das Regenwetter bestellt, weil die Tour ein Dauertest für unsere Scheibenwischer sein sollte. Die anderen waren der Auffassung, dass der Regen bestellt wurde, weil man sehen wollte, welche Alltagsautos die Clubmitglieder so haben! In der Tat kamen knapp die Hälfte der Teilnehmer nicht mit einem Oldie, aber das war auch o.k.

Das Wetter war gar nicht mehr so wichtig, als wir schon nach wenigen Kilometern beim Clubfreund Neumaier zum Imbiss anhalten durften. Weiter ging es dann auf wunderbaren, kleinen Landstraßen nach Oberaudorf zum Kaindl-Wirt. Dass das Mittagessen allen mundete, war natürlich garantiert, denn die Organisatoren hatten aus Verantwortungsbewusstsein vorher dort einmal zur Probe gegessen.

Gut gestärkt war dann Kultur angesagt. Es ging zur katholischen Pfarrkirche in Ebbs (Bezirk Kufstein). Für die von 1748 bis 1756 errichtete, spätbarocke Kirche wurde allerdings die erste Kirche im romanischen Stil von 1163 vorher vollständig zerstört. Die prachtvolle innere Ausgestaltung der Kirche steht in einem gewissen Gegensatz zu ihrem schlichten Äußeren.

Da sich Kultur und Konsum ja die Waage halten müssen, war dann ein Stopp im Café Zacherl in Ebbs angesagt. Die Anfahrt zu dem auf der Anhöhe bei Ebbs gelegenen Café war sehr schön, aber leider konnten wir die erwartete Aussicht über das Inntal wegen des Wetters nicht genießen.

Die letzten 75 km des Tages brachten uns dann zu unserem Ziel, dem Kirchenwirt in Reith/Alpbachtal. Selbstredend war das ein sehr uriges und gepflegtes Hotel, das unter anderem verschiedene Aktivitäten für Oldtimerfahrer anbietet. Davon sollten wir am nächsten Tag, Sonntag, 18. September, eine Kostprobe bekommen. Angeführt durch den Wirt persönlich in einem erstaunlich leistungsstarken Fiat 500 und begleitet von zwei Motorradlern als „Hütehunde“ für uns, ging es über winzigste Sträßchen, die wohl nur die Einheimischen kennen, zum „Alpengenusshof“ Gramai in Eben am Achensee. Neben vorzüglichem Essen gab es auch (ohne Aufpreis) eine zünftige Musi. Vor allem für die Kinder war natürlich der Streichelzoo interessant. Wer noch Mitbringsel suchte, konnte im Kasstadl hinter dem Gasthof seiner Kauflust frönen.

Letztes Ziel dieser Tour, bei der nun auch das Wetter aufklarte (der Scheibenwischertest war offenbar bestanden) war die Kaffee-Rösterei Dinzler in Irschenberg. Kuchen und Kaffee gut, aber doch etwas stressig wegen der großen Anzahl von Besuchern in einem sehr halligen Raum.

Die Heimfahrt spulte dann jeder für sich selbst ab und inzwischen heißt es wohl für die meisten Blech-Veteranen: „Ab in den Winterschlaf!“

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Sommerausfahrt ins Allgäu vom 17. bis 19. Juni 2016.

Der dem Englischen entlehnte Begriff „Highlight“ wird ja fast schon inflationär verwendet: wir aber hatten auf unserer diesjährigen Sommerausfahrt wirklich ein Highlight. Durch persönliche Kontakte war es uns möglich, die Firma ALPINA (exclusive Automobile und edle Weine), die eigentlich keine Führungen veranstaltet, in Buchloe zu besuchen. Den meisten Autofans ist bekannt, dass ALPINA BMW Fahrzeuge der verschiedenen Baureihen veredelt und dabei so viel verändert, dass die Firma seit vielen Jahren kein „Tuner“ sondern ein vom Kraftfahrtbundesamt anerkannter Hersteller ist! Je nach Kundenwunsch gibt es mehr Motorleistung und ein entsprechend angepasstes Fahrwerk, andere Sitze und Polsterstoffe und wer sein Familienwappen in das Leder der Kopfstützen geprägt haben will, bekommt das natürlich auch. Wer den Mechanikern oder in der Polsterei zugesehen hat, kann nur von einer außergewöhnlichen Automobil-Manufaktur sprechen. Der krönende Abschluss unseres Besuches war dann ein kleiner Umtrunk mit edlem Champagner im Weinkeller des Unternehmens. Dort hat uns dann der Seniorchef und Gründer, Burkard Bovensiepen, seine Firmenphilosophie und die Liebe zu edlen Autos und Weinen erläutert.

Nach einem guten Mittagessen in der Alp-Villa in Buchloe ging es dann auf die restliche Strecke nach Apfeltrang – ein sehr kleiner Ort südlich von Kaufbeuren. Dort hatten wir uns für zwei Nächte im Landgasthof Hubertus einquartiert. Unser Urteil: es geht doch nichts über einen familiengeführten Gasthof, vor allem wenn er auch noch sein eigenes Bier braut.

Am Samstag, den 18.06., steuerten wir dann das Ziel an, für das wir uns neben der Fahrt zu ALPINA auf den Weg gemacht hatten, nämlich Leutkirch im Allgäu. Hier besichtigten wir das Elektrotechnische Museum. Das Museum ist privat geführt und macht auf vielen Oldtimer-Ausstellungen (z.B. Augsburg, Stuttgart, Ulm) mit kleinen Wanderausstellungen zu unterschiedlichen Themen auf sich aufmerksam. So kamen auch wir auf die Idee, mal „das Ganze“ zu sehen. Geführt wurden wir vom Eigentümer und Initiator, Herrn Stör und niemand von uns hätte vorher geglaubt, dass jemand so viele elektrische Geräte gesammelt haben kann und auch noch funktionsfähig hält. Ob von Küche, Bad, Büro, Landwirtschaft oder Industrie, das Museum hat meistens ein Exemplar der „ersten Serie“ jedes Gerätes und hat dazu auch noch die passende Geschichte und alle Daten bereit. Einen derart gehaltvollen Vortrag kann kein angelernter Museumsmitarbeiter halten, das kann nur derjenige, der seine Exponate selbst beschafft und repariert hat und am Laufen hält. Natürlich war die eine Stunde in unserem Programm viel zu kurz, so dass einige von uns erwägen, eigentlich nur wegen des Museums noch einmal nach Leutkirch zu fahren.

Am Nachmittag besuchten wir die Glasmanufaktur Michaelis in Leutkirch Schmidsfelden. Die Be- und Verarbeitung dieses faszinierenden Materials ist immer wieder spannend. Auch wer schon mehrere Glashütten besichtigt hat, findet oft Neues, in unserem Fall das Ziehen von Hand eines extrem dünnen Glasfadens, also das, was in den modernen Glasfaserkabeln der Telekommunikation steckt.

 Der Sonntag, 19.06. war nicht nur der Heimfahrt vorbehalten. Vor der Mittagspause in Eurasburg-Berg stoppten wir in Bernried am Starnberger See beim Buchheim Museum. Man muss nicht alles toll finden, was dieser Kunstsammler, Maler, Autor („Das Boot“) zusammengetragen bzw. in seinem Leben geleistet hat. Aber er war ein Mann mit Ecken und Kanten, der wusste, was er wollte und er hat sich nicht verbiegen lassen. Der Blick ins Museum war es auf jeden Fall Wert, diese Persönlichkeit kennen zu lernen.

Bei der Heimfahrt geht es bei uns üblicherweise nicht ohne einen „Einkehrschwung“ ab. Dieses Mal war es in Markt Schwaben das Cafe Seidl am Marktplatz.

Ach ja, das Wetter war durchwachsen, eigentlich hätten wir im Juni weniger Regen erwartet, aber es gibt Schlimmeres! Außerdem: alle Scheibenwischer haben funktioniert.

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Saisonabschlussfahrt in den Bayerischen Wald 2015

Sehr warm war es nicht, als es am 17.10.2015 auf die letzte Tour des Jahres ging, daher waren auch fast alle Cabrios geschlossen. Aber man freut sich ja schon, wenn es um diese Jahreszeit nicht regnet. Ziel war das Hotel Schmelmerhof in Rettenbach/Sankt Englmar.

Unser erster Stop war Osterhofen, wo wir im Landgasthof Kirschner unser Mittagessen bekamen und nach kurzer Fahrt folgte dann die Besichtigung im Uhrenmuseum Osterhofen. Hier wurden wir „vom Chef persönlich“ geführt, was sehr beeindruckend war. Unglaublich, was man über Uhren alles wissen kann. Ein Teilnehmer hatte sogar zwei Taschenuhren vom Opa dabei, die dann schnell und fachkundig bewertet wurden: „Die da lohnt sich zu reparieren, die andere is nix!“

Unser nächstes Ziel war die Burg Weißenstein, eine zauberhafte Burganlage von deren Turm man eine hervorragende Aussicht hatte. Im Außenbereich hat hier ein Künstler einen „gläsernen Wald“ installiert, stilisierte Bäume aus verschiedenfarbigem Glas, die je nach Lichteinfall und Betrachtungsrichtung ein anderes Bild ergaben. Bei Sonnenschein wäre es natürlich noch schöner gewesen. In der Burg konnte man einem Glasbläser bei der Arbeit zusehen, saisonbedingt wurden Christbaumkugeln hergestellt. Das zur Burg gehörende Haus - früher Sitz eines Dichters - wurde von diesem „das fressende Haus“ genannt, weil die Restaurierung und der Unterhalt so aufwendig waren, dass der Eigentümer glaubte, im Laufe der Zeit frisst das Haus ihn auf.

Nach dieser Bildungsexkursion ging es dann zum Hotel Schmelmerhof, zu Wellness und gutem Essen.

Die Rückfahrt am 18.10. führte uns zuerst zum Automuseum Streicher in Lalling, wo außer alten Autos auch Music-Boxen und unendlich viele Modellautos zu bestaunen waren. Die Mittagspause war dann in der Westernstadt in Eging am See. Bei schönerem Wetter wären wir sicher der Empfehlung gefolgt, die „Pullman-City“ zu besichtigen, aber leichter Regen und Wind ließen uns in die Urweiße-Hütt'n abdriften.

Das Wetter wurde leider nicht besser, dennoch fuhr der harte Kern - wie geplant - zum Kaffeetrinken ins Schloss Gerzen und anschließend nach Lindum zum „Stiller“.

Es war insgesamt ein sehr umfangreiches und unterhaltsames Programm, ausgewogen zwischen Weiterbildung und gutem Essen, genau wie es ein soll.

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Sommerausfahrt nach Dinkelsbühl vom 12. - 14.06.2015

Nach einem ziemlich pünktlichen Start gegen 08:30 Uhr erreichten wir nach ca. 110 km unser erstes Besichtigungsziel, nämlich das Dehner Gartencenter in Rain am Lech.

"Dehner & Co - Samenzucht - Samengroßhandel", so nennen Georg Weber und Albertine Weber, geborene Dehner, 1947 ihr neues Unternehmen in Rain am Lech.

Dehner ist ein Familienunternehmen, das nach wie vor inhabergeführt ist - mittlerweile schon in der dritten Generation. Diese Kontinuität schlägt sich auch in der Firmenphilosophie nieder. Ein besonderes „Schmankerl“ ist der Blumenpark. In ihrem natürlichen Lebensraum wachsen hier Sträucher wie Sanddorn, Schlehe oder Liguster und Bäume wie Ulme, Eiche oder Pappel. Tafeln entlang des Rundweges informieren über Besonderheiten und Ausgefallenes, erklären Blüten, Samen und Blätter der Bäume. Der Naturlehrgarten kann auf eigene Faust entdeckt werden. Er dient aber auch als pädagogisches Instrument zur Umweltbildung. Unter dem Namen Grünes Klassenzimmer richten sich Erlebnisführungen an Grundschulen und Kindergärten (Quelle: Fa. Dehner).

Nach einem guten Mittagessen im Dehner-Restaurant kamen wir nach ca. 75 km Fahrt in Dinkelsbühl, unserem eigentlichen Ziel, an. Diese Fahrt war eine besondere Herausforderung, da wir zwar vorprogrammierte Navis dabei hatten, aber 2 längere Baustellen uns dann doch in den „Selbst-Navigier-Modus“ zwangen. Unser Hotel Luise (Hezelhof), mitten im Stadtkern, 4 Sterne und erst 2014 eröffnet, war ein Highlight und zu unserem Glück klein genug, dass wir alle Zimmer belegt hatten und sozusagen unter uns waren.

Dinkelsbühl ist eine Stadt im Landkreis Ansbach, Mittelfranken. Heute ist die Stadt aufgrund des besonders gut erhaltenen spätmittelalterlichen Stadtbildes ein bedeutender Tourismusort an der Romantischen Straße. Seit 1998 ist Dinkelsbühl Große Kreisstadt,.

Im 10. Jahrhundert wurde die Kreuzung der bedeutenden Handelswege Ostsee-Mitteldeutschland-Italien und Worms-Prag-Krakau nahe der Furt mit einer Turmhügelbefestigung versehen. Die von Worms kommende Straße wird gelegentlich, aber unzutreffenderweise als Nibelungenstraße bezeichnet. Die erste urkundliche Nennung der Stadt als „burgum tinkelspuhel“ erfolgte 1188 in einer Heiratsurkunde Kaiser Barbarossas für seinen Sohn Konrad von Rothenburg. Bereits damals war der Ort durch seine günstige Verkehrslage ein wichtiger Handelsplatz und staufischer Stützpunkt.

Im Römisch-Deutschen Reich erreichte Dinkelsbühl 1274 den Status einer Reichsstadt. Von da an erhielt die Stadt königliche und kaiserliche Privilegien. Sie entwickelte sich zu einer kleinen Stadtrepublik mit anhängigem Territorium. Im Reichstag saß die Stadt auf der Schwäbischen Städtebank.

1802 verlor Dinkelsbühl die reichsstädtische Selbständigkeit und wurde Teil des Kurfürstentums Bayern. Durch Tausch wurde Dinkelsbühl 1804 in das preußische Verwaltungsgebiet Ansbach-Bayreuth eingegliedert, dessen zwei Vorgängerterritorien zum Fränkischen Kreis gehört hatten. Zusammen mit Ansbach-Bayreuth kam die Stadt 1806 erneut an Bayern, das gleichzeitig zum Königreich Bayern aufstieg. Bei der Einteilung Bayerns in schwäbische, fränkische und bairische Regierungsbezirke nahm man Bezug auf die früheren Reichskreise. Dinkelsbühl kam aufgrund des ansbachischen Intermezzos 1804-1806 letztendlich zu Mittelfranken, obgleich es jahrhundertelang politisch zu Schwaben gehört hatte (Quelle: Wikipedia).

Am Samstag, den 13.06., konnten wir unsere Fahrzeuge am Marktplatz über die Mittagszeit ausstellen, während wir eine kurzweilige Stadtführung genossen und anschließend im Weib'sBräu (einer nur von Frauen geführten Brauerei) zu Mittag aßen. Kommentar eines Teilnehmers: Kundenfreundlichkeit sieht anders aus ...

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, einige hielten „Siesta“, andere machten einen Bummel zum Kaffee-Trinken in der Stadt, die dritte Gruppe fuhr zum ca. 16 km entfernten Limes-Museum, dem LIMESEUM.

Das 2012 eröffnete LIMESEUM ist der erste Museumsneubau in Bayern seit der Ernennung des Limes zum UNESCO-Welterbe im Jahr 2005. Die Dauerausstellung im LIMESEUM veranschaulicht auf moderne Weise den Limesabschnitt zwischen Mönchsroth und Arberg mit dem Schwerpunkt Ruffenhofen. Im Mittelpunkt stehen hier das damalige Leben am Welterbe Limes sowie die Themen Holzerhaltung, Militär und ziviler Alltag.

Der Soldat December, der namentlich aus dem Kastell Ruffenhofen überliefert ist, berichtet in Exponaten, Hörstationen und einem Film aus seinem Leben und begleitet den Besucher durch die Ausstellung (Quelle: LIMESEUM).

Bei bestem Sonnenschein gönnten wir uns auf der Rückfahrt vom LIMESEUM noch einen Abstecher zum Hesselberg, der dortigen höchsten Erhebung mit einem wunderbaren 360 Grad Rundumblick.

Die sonntägliche Rückfahrt führte uns zunächst nach Donauwörth in das Käthe-Kruse-Museum.

Bereits im Jahr 1988 erhielt die Stadt Donauwörth einen Großteil der privaten Sammlung von Hanne Adler-Kruse und Heinz Adler als Schenkung mit der Auflage, ein Käthe-Kruse-Museum zu eröffnen. Heute ist das Käthe-Kruse-Puppen-Museum der Stadt Donauwörth in den historischen und denkmalgeschützten Gemäuern des ehemaligen Kapuzinerklosters in der Pflegstraße 21a untergebracht. In historischem Ambiente zeigt das Museum Käthe Kruse Puppen aus den letzten 100 Jahren, in liebevoll arrangierten Szenen. In einem Raum wird die Fertigung der Puppen erläutert, ein Film erzählt die Historie und an einer Telefonstation ist ein Interview mit der großen Puppenmacherin zu hören (Quelle: Käthe-Kruse-Museum).

Nach dieser „Weiterbildung“ ging's zum Mittagessen in den Goldene Hirsch in Donauwörth, denn ohne Stärkung kann man ja Oldtimer ohne Servolenkung nicht gescheit fahren.

Die Heimfahrt war zwar jedem individuell freigestellt und einige fuhren, vor allem wegen einer Regen- und Unwetterwarnung für Erding, direkt heim. Doch es gibt ja immer die „ganz Harten“, die ohne Einkehrschwung den Tag nicht beenden wollen, so dass noch 12 Teilnehmer (von ursprünglich 34) im Biergarten der Schloss-Brauerei in Haag an der Amper landeten. Da sich die Regenwolken inzwischen verzogen hatten, wurden sie mit einer vorzüglichen Brotzeit im Schein der Abendsonne verwöhnt.

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Jahreshauptversammlung des Oldtimerclub Erding am 05.02.2015

Einen gut gefüllten Gartensalon im Hotel Henry hatte 1. Vorstand Franz Preuner zur Jahreshauptversammlung vor sich, als er die anwesenden Mitglieder begrüßte. In seiner Ansprache erinnerte er an die verschiedenen Aktivitäten des vergangenen Jahres, unter anderem mehrere Ausfahrten, Ausstellungs- und Museumsbesuche. Die längste Tour ging über drei Tage ins Salzburger Land. Preuner bedankte sich bei den Organisatoren für ihre Arbeit und für die rege Teilnahme der Mitglieder. Preuner wies darauf hin, dass auch für dieses Jahr wieder mehrere Aktivitäten geplant seien, darunter eine Fahrt in die Region um Dinkelsbühl und die Teilnahme am Blumenkorso der Stadt Erding im August.

Nachdem der Kassier, Martin Eglseder, den Kassenbericht vorgelegt hatte und dieser durch die Kassenprüfer für korrekt befunden wurde, konnte der amtierende Vorstand entlastet werden.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstandes gab es einige Veränderungen. 1. Vorstand, Franz Preuner, sowie 2. Vorstand, Dr. Klaus-Peter Leipert, beide Gründungsmitglieder im Jahr 1999 und von Anfang an in verschiedenen Führungsfunktionen im Club, standen nicht mehr als Kandidaten zur Verfügung. Beiden wurde mit großem Applaus der Mitglieder für ihr jahrelanges Engagement im Club gedankt.

Für die kommenden 3 Jahre wurden einstimmig in den Vorstand gewählt: 1. Vorstand Rolf Berghoff (neu), 2. Vorstand Klaus Skwirblies (bisher Beisitzer), Kassier Martin Eglseder (wie bisher), Schriftführer Detlef Frank (wie bisher) sowie als Beisitzer Franz Preuner (bisher 1. Vorstand) und Dominik Bollinger (neu).

Bei seiner Begrüßungsansprache bat der neue 1. Vorstand Berghoff die Mitglieder, weiterhin rege an den Clubveranstaltungen teilzunehmen, auch Gäste mitzubringen und den Vorstand durch ihre Vorschläge zu unterstützen. Berghoff: ”Je mehr Mitglieder bei unseren Veranstaltungen dabei sind, umso größeren Spaß macht es uns, etwas für den Club zu organisieren“. Mit Spekulationen darüber, wann Petrus denn wieder oldtimermäßiges Wetter machen würde, klang der Abend harmonisch aus.

Unser Bild zeigt (v.l.) Detlef Frank, Rolf Berghoff, Franz Preuner, Klaus Skwirblies, Dominik Bollinger und Martin Eglseder.

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Saisonabschluss 2014

und

15 Jahre Oldtimerclub Erding

Man kann kaum glauben, wie schnell 15 Jahre vergangen sind, so die einhellige Meinung von einigen Gründungsmitgliedern des Oldtimerclubs anlässlich unserer Jubiläumsfahrt am letzten Septemberwochenende.

Bei bedecktem Himmel und niedrigen Temperaturen ging es in Richtung Berge, Ziel war Hinterthiersee bei Kufstein. Aber schon nach einer Stunde Fahrzeit zeigte sich die Herbstsonne mit voller Stärke und fast alle Cabrio-Dächer waren offen. Über Ebersberg, Maxlrain und Bad Feilnbach ging es zur Mittagsrast in den Gasthof zur Post in Bayrischzell. Die Weiterfahrt führte durch Landl, wo gerade Almabtrieb war. Vor allem für Clubmitglieder mit ”norddeutschem Migrationshintergrund“ war es das erste Mal, dass sie so dicht mit diesem bayerischen Brauchtum in Berührung kamen. Bald war dann das Ziel, das Hotel Thaler in Hinterthiersee erreicht, ein Hotel, das allerdings auch schon mal bessere Zeiten gesehen hat. Nachmittags blieb noch genügend Zeit für einen Spaziergang zum Berg oder zum Thiersee. Der festliche Abend war dann neben viel Oldtimer-Ratschen auch einem ausführlichen Rückblick des Vorstands auf die zurückliegenden Jahre gewidmet.

Die Rückfahrt, zunächst im Nebel aber später wieder bei viel Sonnenschein, führte nach Amerang ins dortige Bauernhaus- und Heimatmuseum. Neben den Dauerexponaten alter Bauernhäuser und Gerätschaften gab es dort eine sehr beeindruckende Sonderausstellung über den Brauch des Hochzeitsladers, der sich ja wieder zunehmender Beliebtheit erfreut. Im Biergarten des Museums waren wir uns bei einer Brotzeit schnell einig, dass diese Tour gut zum Jubiläumsjahr passt. Jetzt aber werden die meisten Oldtimer wieder in den verdienten Winterschlaf geschickt.

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Dreitage-Fahrt ins Salzburger Land

Das Salzburger Land ist eine so schöne Region, dass es sich lohnt, auch mal wiederzukommen. Vor einigen Jahren waren wir schon einmal dort und die Erinnerung beflügelte uns, in diesem Jahr unsere dreitägige Ausfahrt wieder in diese Gegend zu planen.

Der Start war am Samstag, dem14.Juni, und schon am Morgen war uns der Wettergott hold, 15 Autos waren am Start und die meisten Cabrios waren schon geöffnet. Unser Ziel war zwar das  Vier-Sterne-Hotel Eichingerbauer in St. Lorenz am Mondsee , aber ohne Zwischenstopp ging es natürlich nicht. Mittagessen war angesagt beim Hofwirt in Oberteisendorf kurz vor Freilassing.

Gut gestärkt rollten wir dann zum Flughafen Salzburg, und zwar zum Hangar 7, dem Red Bull Museum. Es ist bewundernswert, wie man mit einer Party-Brause so viel Geld verdienen kann. Aber es ist auch bemerkenswert, dass das Unternehmen viel Geld locker macht, um z.B. sportliche Extremleistungen zu fördern. Außerdem unterhält Red Bull ja zwei Formel 1-Teams und eine Kunstflug-Staffel. Das Museum - der Eintritt ist übrigens frei! - ist eines der gepflegtesten Technik-Museen, die es gibt. Viele Exemplare von Automobilen, vor allem Sport- und Rennwagen, sowie Sportflugzeuge, Militärmaschinen und Verkehrsflugzeuge sind zu sehen. Erstaunlich und anders als in vielen anderen Museen sind diese Exemplare voll funktionsfähig und werden regelmäßig bewegt. Man kann es kaum glauben, stehen die Exponate doch in einem fabrikneuen Zustand da!

Leider war die Weiterfahrt nicht ganz ungetrübt. Einem Teilnehmer, der zum Glück mit einem stabilen Alltagsauto unterwegs war, lief ein Reh ins Fahrzeug. Weiterfahrt nicht mehr möglich! Wir trauten uns gar nicht uns auszumalen, was uns in einem der doch leichteren und flacheren Cabrios (MG, Karmann Ghia) passiert wäre!

Unsere Unterbringung und Verköstigung im Hotel Eichingerbauer war ausgezeichnet - Vier Sterne eben. Am Sonntag starteten wir zu unserem Tagesausflug, Hauptziel war die Schafbergbahn am Wolfgangsee. Bei unserer vorigen Fahrt in diese Gegend war es uns nicht vergönnt, mit der Zahnradbahn auf den Schafberg zu fahren, denn es regnete in Strömen und der Gipfel lag in den Wolken. Dieses Mal war es anders. Bei Sonnenschein und recht heftigem Wind genossen wir den Ausblick aus ca. 1100m Höhe. Besonders reizvoll: eine 360 Grad Rundumsicht mit dem Blick auf 5 wunderschöne Seen!

Nach der Mittagsrast auf dem Schafberg ging es dann zunächst nach  Bad Ischl  zu einem individuellen Stadtbummel mit Kaffeetrinken, für die meisten ins  Café Zauner . Die Rückfahrt führte uns dann über Weißenbach, Unterach und Mondsee zurück ins Hotel.

Auch die Heimreise bestand nicht nur aus Fahren, obwohl das ja bei Oldtimerbesitzern durchaus wichtig ist. Gleich nach der Abfahrt hieß es wieder anhalten beim MANRO Classic Auto & Musik-Museum in Koppl. Eine interessante Mischung aus Musikboxen, Erinnerungen an Schlagergrößen wie Elvis Presley einerseits und klassischen Automobilen andererseits erwartete uns.

Weiter ging es in Richtung Heimat. Kurz vor Burghausen im  Stiftsgasthof in Hochburg  war Mittagspause, aber auch hier kam die Kultur nicht zu kurz. Nicht viele Leute wissen, dass der Komponist des inzwischen weltweit verbreiteten Liedes  „Stille Nacht, heilige Nacht“, Franz Xaver Gruber , hier in Hochburg geboren wurde und auch einige Zeit seines Lebens hier verbrachte. Ein von vielen Freiwilligen betreutes Heimatmuseum pflegt die Geschichte des Komponisten, einige Mitarbeiter haben uns beim Gang durchs Museum freundlich begleitet.

Die restliche Heimreise wurde individuell zurückgelegt, einige kehrten aber abschließend noch in unserem Stammlokal, Hotel Henry in Erding, ein.

 

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Saisonstart 2014 nach Neubeuern

Auf nichts warten Oldtimer-Freunde in der kalten Jahreszeit sehnlicher, als auf den Frühlingsanfang und die erste Ausfahrt.

Am Samstag, den 26. April, war es dann auch für den Erdinger Club soweit. Zwar war das Wetter beim Start gegen 09:30 Uhr nicht berauschend, alle Cabrios waren "vorübergehend geschlossen", aber mit jedem Kilometer Fahrt verbesserte sich die Situation und ab Mittag waren dann die Cabrios offen! Hin- und Rückfahrt durch ein vor Grün und (Raps-)Gelb strotzendes Oberbayern waren ein Genuss.

Ziel war das seit dem 13. Jahrhundert bekannte, wenn auch sehr kleine, Neubeuern wegen seiner wunderschönen und gut erhaltenen Innenstadt nebst Schloss und Stadtmauern. Dass beim "Stangenreiter" gut gespeist wurde gehörte natürlich zum Plan. Aber außergewöhnlich war die Vorführung des ortsansässigen Schmieds, Georg Poll, der trotz seiner über 80 Jahre einiges aus seiner Schmiedekunst zeigen konnte. Besonders stolz ist der Schmied darauf, dass seine Familie seit vielen Generationen das Handwerk ausübt und es ihm sozusagen in die Wiege gelegt wurde.

Vor der Abfahrt war Zeit für einen Stadtbummel und einige kraxelten sogar zum Schloss hinauf, um die Rundumsicht zu genießen. Da aber jede Veranstaltungen einen angemessenen Abschluss braucht (beim Skifahren der Einkehrschwung), wollten auch wir es so halten. Allerdings war es nicht so einfach, spontan eine Gaststätte zu finden! Bei mehreren Telefonaten hörten wir nur: "Was? 25 Personen zur Brotzeit? Geht nicht, wir haben eine Hochzeit." Schließlich sind wir aber beim Schex in St. Wolfgang nicht nur erfolgreich untergekommen, sondern auch noch hervorragend verköstigt worden. Besser konnte unsere Saison nicht beginnen.

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Jahreshauptversammlung 2014

Die Fahrzeuge der Clubmitglieder sind zwar noch im Winterschlaf, aber ihre Besitzer sind dafür umso regsamer. Es ging hoch her auf der Jahresmitgliederversammlung des Clubs am 06. Februar. Kein Streit, keine unerfreulichen Diskussionen sondern die engagierte Debatte um das Jahresprogramm 2014 brachte lebhafte Stimmung in die Versammlung im Stammlokal Henry.

1. Vorstand, Franz Preuner, ließ zunächst das vergangene Jahr Revue passieren und erinnerte an die Besichtigung des Heizkraftwerks Zolling, die Ausfahrten zum Oldtimertreffen auf der Münchner Theresienwiese, nach Schliersee, Spitzingsee, Regensburg und Eggersberg im Altmühltal. Er dankte den Mitgliedern für ihre aktive Teilnahme und begrüßte die neu hinzu gekommenen Mitglieder.

Da keine Vorstandswahlen anstanden, galt nach der Entlastung von Kassier und Vorstand der Rest des Abends der Programmplanung und eines stand von vornherein fest: wir wollen eigentlich noch mehr gemeinsame Besichtigungen und Fahrten durchführen als in den vergangenen Jahren. Nach ausführlicher Diskussion stand das Programm dann fest: Zum Saisonstart geht es in die wundervolle Innenstadt von Neubeuern im Kreis Rosenheim, die "große" Reise über 3 Tage führt ins Salzburger Land und den Abschluss bildet eine zweitägige Fahrt nach Thiersee bei Kufstein im September. Dort wird dann auch das 15-jährige Bestehen des Clubs (gegründet 1999) gefeiert.

Aber auch die nähere Umgebung wird nicht ausgespart. Im April wird der Club anlässlich einer Wohltätigkeitsveranstaltung seine Fahrzeuge in Erding präsentieren. Im weiteren Frühjahr gibt es dann einen Stadtrundgang in Erding, denn selbst die "Eingeborenen" kennen ihre Herzogstadt nicht in allen Facetten. Weitere Unternehmungen werden spontan im Laufe des Jahres dazu kommen. Der Vorstand erinnerte die Mitglieder auch daran, dass Gäste zu den Veranstaltungen jederzeit herzlich willkommen sind. Man muss nicht Clubmitglied sein, um dabei sein zu können.

Als der Vorstand den offiziellen Teil gegen 21:30 Uhr beschloss, waren alle zufrieden. Die Mitglieder über ein attraktives Programm und die Vorstandsmitglieder über die Arbeit, die nun für diese Veranstaltungen vor ihnen liegt.

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Saison-Abschlussfahrt 2013 nach Schloss Eggersberg

(28./29.09.2013)

In der Vergangenheit war es im Club eigentlich üblich, zum Saisonabschluss noch eine - oft kurze - Eintagesausfahrt zu unternehmen. Aber die Fahrfreude ist in den letzten beiden Jahren bei uns so gestiegen, dass der Abschluss heuer unbedingt zweitägig mit Übernachtung sein sollte. Das Ziel war Hotel Schloss Eggersberg bei Riedenburg/Altmühl.


Bei wunderbarem Herbstwetter ging es am 28.09. los. Zwischenstopp war hoch über der Altmühl Burg Prunn, wo nicht nur das Mittagessen vorgesehen war. Burg Prunn hat nämlich eine besondere historische Bedeutung. Hier soll der Urtext des Nibelungenliedes gefunden worden sein. Das aber nahmen kulturbegeisterte Leute zum Anlass, in der Burg eine "Kurzfassung" des Nibelungenliedes darzubieten.

Was man sonst über Stunden als Wagner-Oper erleben darf (oder ertragen muss), wurde hier in einer einstündigen, lebendigen Vorführung von einer jungen Schauspielerin dargeboten. Wer hier engagiertes Laienspiel erwartet (oder befürchtet) hatte, wurde angenehm überrascht. Das war nicht nur professionell sondern auch erfrischend neuartig, weil die ganze Sage aus Sicht einer Frau (Kriemhild) dargestellt wurde, auch wenn sie immer wieder in Männerrollen schlüpfte. Ihre wichtigste Botschaft: Warum müsst ihr Männer euch eigentlich immer die Köpfe einschlagen?

Unser Ziel Schloss Eggersberg wird schon im 10.Jahrhundert erwähnt und diente wechselnden Adligen und Herzögen als Familiensitz bis ins 20. Jahrhundert. 1962 wurde es von einem Privatmann und Sammler von Antiquitäten gekauft und Schritt für Schritt renoviert und zu einem urigen Hotel ausgebaut. Das Schloss entwickelt sich heute immer mehr zu einem Standort für kulturelle Veranstaltungen und das Hofmark-Museum erfreut sich regen Zuspruchs.

Wir waren allerdings an diesem Wochenende nicht die einzigen Oldtimerfreunde, die in der Eggersberger Gegend unterwegs waren. Es fand nämlich zur gleichen Zeit das Riedenburger Bergrennen (von Untereggersberg nach Obereggersberg) statt. Das Ziel war fast direkt vor der Tür unseres Hotels, so dass wir noch Gelegenheit hatten, einige Fahrzeuge der Veranstaltung zu bewundern - sowohl optisch wie auch akustisch, denn einige waren getunt und daher nicht zu überhören.

Auch auf der sonntäglichen Rückfahrt gab es noch etwas Kultur. Nur wenige Kilometer von Eggersberg kamen wir zur Befreiungshalle bei Kelheim, von der aus man neben dem geschichtsträchtigen Flair auch noch einen wunderbaren Ausblick auf das Donautal hatte. Einige machten noch einen Abstecher zu dem in der Nähe liegenden Römerkastell "Abusina" bevor dann mit dem Mittagessen beim "Eisvogel" in Bad Gögging der offizielle Teil beendet war und die Teilnehmer individuell nach Hause fuhren.

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Ausfahrt nach Kelheim und Regensburg (14. bis 16. 06.2013)

Mindestens einmal im Jahr unternimmt der Oldtimerclub Erding eine mehrtägige Reise - natürlich mit historischen Automobilen.

In diesem Jahr war Regensburg das Ziel. Allerdings war bis wenige Tage vor der Tour gar nicht sicher, ob die Fahrt nicht ins (Hoch-)Wasser fallen würde. Zum Glück fiel der Pegel bis zum Start am Freitag, den14.Juni, von Meldestufe 3 auf Meldestufe 1, so dass es losgehen konnte.

Zwischenziel war Kelheim mit der Brauerei SchneiderWeisse, die zur Besichtigung einlud. Sehr aufmerksam verfolgten die Oldtimerfreunde aus der Weißbierstadt Erding den Vortrag über die mehr als vierhundertjährige und sehr wechselvolle Geschichte der ersten Weißbierbrauerei Bayerns. Selbstverständlich wurde der Besuch mit einer zünftigen Brotzeit abgerundet.

In Regensburg war der Club im Hotel Bischofshof untergebracht, dessen Tiefgarage zum Glück vom Wasser verschont gebieben ist und daher für die "alten Schätzchen" zur Verfügung stand. Der Freitagnachmittag war einem Besuch im Schnupftabak-Museum gewidmet, wo die Oldtimerfreunde nicht nur die Geschichte der Herstellung des Schmalzlers erfahren konnten, sondern zum Abschluß auch eine Prise nehmen durften - für manchen wohl das erste Mal in seinem Leben.

Der Samstag begann mit einem ausführlichen Besuch des Schloß-Museums Thurn und Taxis, ebenfalls eine pralle Geschichtsstunde über das Unternehmen Thurn und Taxis im allgemeinen und das Schloß im Speziellen. Der Nachmittag war dann einer Stadtrundfahrt der besonderen Art gewidmet, nämlich einer "Stadtrundfahrt mit dem Schiff". Hatten die Oldtimerfreunde vorher schon die Altstadt zu Fuß kennengelernt, so bot der Blick vom Schiff noch eine weitere Perspektive.

Die Rückfahrt am Sonntag wurde durch eine Mittagsrast in Schwimmbach (bei Straubing) unterbrochen, bei der eine private Sammlung von über hundert Traktoren zu besichtigen war. Es ist nicht ganz ungewöhnlich, dass jemand Dutzende von Fahrzeugen gesammelt hat, aber zu jedem Bulldog alle technischen Details und die gesamte Geschichte auswendig parat zu haben, das ist schon etwas Besonderes.

Insgesamt haben die Teilnehmer der Ausfahrt dieses Wochenende sehr genossen, wobei das schöne Wetter sicher maßgeblich zur Stimmung beitrug. Nur eines haben die Clubmitglieder bedauert: dass sie nicht gleichzeitig an verschiedenen Orten sein konnten. Schließlich kam ja am Sonntagnachmittag die Rallye "Vino Miglia" auf ihrer 2000km-Fahrt durch Erding. Ein nicht alltägliches Ereignis. Der Oldtimerclub Erding hätte die "Vino Miglia"-Teilnehmer gerne begrüßt, aber leider ließ sich die vor Monaten geplante Regensburg-Reise nicht mehr verschieben. Vielleicht klappt's beim nächsten Mal.

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Saisonstart 2013 (27. und 28. April)

Entgegen anderen Jahren, in denen zum Saisonstart meistens eine eintägige Ausfahrt durchgeführt wurde, sollte es 2013 über zwei Tage gehen mit einem zünftigen Abschluß auf der Wurzhütten am Spitzingsee. Die erste Station war am Schliersee das beeindruckende Bauernhof- und Wintersport-Museum von Markus Wasmeier

In diesem Museum sind auf rund 60.000 Quadratmetern zwölf historische Gebäude aus dem Oberland detailgetreu wieder aufgebaut. Es sind vier Höfe mit ihren jeweiligen Neben- und Nutzgebäuden. In diesen wird das bäuerliche Leben des 18. Jahrhunderts "zum Leben erweckt". Die Region um den Schliersee wurde rund 300 Jahre vor unserer Zeitrechnung von Kelten besiedelt, später übernahmen die Römer ca. 15 v. Christus das Gebiet. Die Menschen waren Bauern und Handwerker, große Reichtümer gab es nicht, es zählte das einfache Leben.

Neben dem nicht immer leichten Leben, welches die Menschen damals führten, werden heute vom Aussterben bedrohte Haustierrassen wie das Bergschaf, Hühner, Schweine, Gänse und Kühe gehalten. In den Bauerngärten gedeihen zum Teil sehr seltene Gemüse und Alpenkräuter, die damals

in jede Küche gehörten. Alte Kulturpflanzen werden auf den Wiesen angebaut.

Es versteht sich fast von sebst, dass die Teilnehmer hier auch eine zünftige Brotzeit mit selbstgebrautem Bier, selbst gebackenem Brot und anderen Köstlichkeiten zu sich nahmen.

Vom Museum ging es weiter nach Schliersee zu einem einzigartigen Produkt, nämlich bayerischem Whisky! Hier die Geschichte:

Im Jahr 779 gründeten die fünf Mönche Adalung, Hiltupalt, Kerpalt, Antonius und Otakir, ein Kloster in der Einöde von Schliersee. Sie setzten ihren weltlichen Besitz dafür ein und nannten dieses Kloster SLYRS (='Schlürs'). Später wurde auch die Gegend SLYRS genannt, daraus wurden wiederum Schliers bzw. Schliersee.

SLYRS bezeichnete damals einen grün-gelblich schimmernden Mergel, der hier in den oberen Molassen vorkommt und typisch für die Gegend ist. (SLYRS = Schlieren ziehen).

1228 Jahre später entsteht am Schliersee wieder eine neue Pionieraufgabe. Die Gründung der SLYRS Single Malt Whisky Destillerie.

Im Jahre 1994 unternahm Florian Stetter mit Meisterkollegen eine Studienreise nach Schottland. In manchen Gebieten der Speyside Region sieht es ähnlich aus wie in Oberbayern: Tannenwälder, Berge, klare Seen, rauschende Flüsse und die reine Luft erinnerten Florian Stetter an seine Heimat. Zudem besitzt die schottische Bevölkerung eine gewisse Sturköpfigkeit, eine schwierige Aussprache und den Hang zur Freistaaterei. Auch die Nationaltracht, der Kilt, ist ähnlich der Lederhose, da unten jeweils die nackten Füße zu sehen sind. Dies sind auffällige Ähnlichkeiten, die Florian Stetter zu seiner Vision inspirierten, einen bayerischen Single Malt Whisky herzustellen.

So geschah es dann auch. Nach vielen Jahren kehrte Florian Stetter in die Brauerei Hopf in Miesbach zurück, in der er sein Handwerk des Bierbrauens erlernte, um dort seine erste „Whisky-Maische“ herzustellen.

Seit Mitte 2007 erfolgt der komplette Herstellungsprozess, von der Anlieferung des Gerstenmalzes bis zur Reifung des Whiskys in den Fässern, in der neu errichteten Whisky-Destillerie in Neuhaus.

Wohl dem, der eine abstinente Beifahrerin oder einen abstinenten Beifahrer hatte, denn es gab natürlich den SLYRS auch zu verkosten!

Der letzte Teil der Ausfahrt an diesem Tage war dann die Weiterfahrt zum Spitzingsee. Wir waren im Arabella-Hotel sehr gut untergebracht, genossen aber den Abend bei zünftiger Verpflegung auf der Wurzhütten. Was wir vorher nicht wußten war, dass ein mehr oder weniger berühmter Schauspieler einen runden Geburtstag auf der Hütte feierte. So wurden wir noch kostenlos Zuhörer der Songs, die Jonny Logan dem "Geburtstagskind" darbrachte und Zeugen eines gigantischen Feuerwerks, das am Ufer des Spitzingsees veranstaltet wurde. Die ungeplanten Ereignisse sind doch die schönsten!

Nach einer erholsamen Nacht im Arabella und einem angemessenen Frühstück (schließlich brauchen wir ja Power für unsere Autos ohne Servolenkung), ging es dann am Sonntag individuell nach Hause.

Fotos in der Galerie unter "13 Saisonstart"

Jahreshauptversammlung 2012 Oldtimerclub Erding e.V.

Recht harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung des Oldtimerclub Erding am 9.Februar im Hotel Henry. Da Neuwahlen zum Vorstand anstanden, waren mehr Clubmitglieder erschienen, als an den regelmäßigen Clubabenden. Zunächst gab der 1. Vorstand, Franz Preuner, einen Rückblick auf das vergangene Jahr und bedankte sich bei den Mitgliedern für die rege Teilnahme an den gemeinsamen Unternehmungen.

Als Wahlleiter konnte, wie in den vergangenen Jahren, Sepp Beil gewonnen werden, der mit der ihm eigenen Autorität zügig durch die Wahlen führte. Für die nächsten 3 Jahre wurden gewählt: 1. Vorstand Franz Preuner (wie bisher), 2. Vorstand Dr. Klaus-Peter Leipert (war bereits früher Vorstandsmitglied), Kassier Martin Eglseder (ebenfalls früher schon einmal im Vorstand), Schriftführer Detlef Frank (wie bisher) und als Beisitzer Jörg Schnell (wie bisher) und Klaus Skwirblies (neu).

1. Vorstand Franz Preuner bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen für die Bereitschaft zu kandidieren. Schließlich ist es heute nicht mehr einfach, in Vereinen ehrenamtliche Mitwirkende zu finden. Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder verabschiedete Preuner mit einem Dank für die geleistete Arbeit.

Abschließend ging Preuner auf den Terminplan für das Jahr 2012 ein, der wieder gut gefüllt ist. Die erste eintägige Ausfahrt wird die Clubmitglieder zum Saisonstart Ende April zu einer Restaurationswerkstatt im Chiemgau führen. Dann geht es bereits Mitte Mai für vier Tage an den Bodensee zu einer großen Oldtimer-Messe, auf der neben Veteranen-Fahrzeugen auch Flugzeuge, Schiffe und Eisenbahnen vergangener Epochen zu sehen sein werden. Bis Eis und Schnee verschwunden sein werden, bleibt den Mitgliedern aber noch genügend Zeit, notwendige Reparaturen und Pflegearbeiten durchzuführen.                                                                                         12.02.2012

Detlef Frank

Schriftführer

Oldtimer aus Erding im Krimi

In den letzten Wochen des Jahres 2011 drehte das ZDF an verschiedenen Orten in Oberbayern die 19. Folge der preisgekrönten Krimi-Serie "Unter Verdacht". Kommissarin Dr. Eva Maria Prohacek (Senta Berger) und ihr Assistent André Langner (Rudolf Krause) sind wieder einem Verbrechen auf der Spur. Weitere Mitwirkende sind unter anderem Friedrich von Thun und Gerd Anthoff.

Da in dieser Folge auch eine Oldtimer-Rallye vorkommt, wurde der Oldtimerclub Erding gebeten, einige "Requisiten" zu stellen. Insgesamt 7 Fahrzeuge des Clubs waren im Einsatz.

Unsere BILDER (Galerie "11ZDFKrimi") zeigen einige Autos bei der Vorbereitung am Hauptplatz in Landsberg/Lech. Unter anderem mussten sie ihre ED-Kennzeichen abgeben. Diese Folge spielt nämlich in Brunnharting (BNH), einer oberbayerischen Phantasie-Gemeinde.

Leider durfte während der Dreharbeiten nicht fotografiert werden, denn beim Krimi muss ja alles geheim bleiben. An welchem Samstag im Jahr 2012 diese Folge gesendet wird, ist noch nicht bekannt. Weitere Informationen zum Film gibt es im Internet unter http://www.presseportal.de/pm/7840/2123295/zdf?search=zdf-samstagskrimi.html.

 

Herbstausfahrt in den Bayerischen Wald am 10./11.09.2011 

Bei strahlendem Sonnenschein fand am zweiten Septemberwochenende für dieses Jahr die letzte 2-Tages-Fahrt des Oldtimerclub Erding statt. Ziel war der idyllisch gelegene Ort St. Englmar im Bayerischen Wald. Die etwa 145 km lange Strecke wurde vorwiegend auf kleinen Landstraßen zurückgelegt, so dass auch Oldtimer mit nur 23 PS kein Hindernis für den übrigen Verkehr darstellten.

Unterwegs wurden ein privates Goggomobil-Museum in Unterhollerau bei Dingolfing und der herrliche Wald-Wipfel-Weg in Maibrunn bei St. Englmar besichtigt. Den größten Eindruck aber machte die Überquerung der Donau bei Stephansposching mit einer kleinen Fähre, die nur durch die Strömung des Wassers angetrieben wird und weder Strom noch Kraftstoff braucht! Ein wirklich "nachhaltiges" Verkehrsmittel. Allerdings ist diese Fähre so klein, dass der Fährmann dreimal fahren musste, bis alle 10 Fahrzeuge am anderen Ufer waren. Gegen das Alter der Fähre, nämlich Baujahr 1927, sahen sogar die ältesten Oldtimer mit Baujahr 1952 noch sehr jung aus. Bilder finden Sie HIER unter "11StEnglmar". 

 
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